Mit Hindernissen nach Malmö
Ach ja, wie einfach ist eine Reise doch, wenn alles klappt. Spannend wird es erst, wenn nicht alles klappt.
Bereits im Februar hatten wir uns einen neuen Transponder für die Mautstraßen in Norwegen bestellt. Der kam auch pünktlich bei uns an.
Der soll eigentlich auch für die Brücken über die Ostsee gelten.
Was wir nicht wussten (und uns das Unternehmen auch nicht mitgeteilt hat), dass sich die Konditionen für die Überfahrt über die beiden großen Brücken über die Ostsee geändert haben.

Und so sind wir voller Selbstvertrauen auf den grünen Spur gefahren. Das ist die Spur, für alle die einen Transponder (Bizz) oder einen Vertrag haben. Unser Bizz wurde nicht erkannt. Auch nicht mit Hilfe einer freundlichen Angestellten. Also Kreditkarte raus und den vollen Preis bezahlt. Dann ging auch die Schranke auf.
Nach diesem Erlebnis sind wir erst einmal von der Autobahn abgefahren, um das Problem zu lösen.
Mit Oeresundbron haben wir einen aktiven Vertrag. Da wollte ich wissen, ob wir an der langen Brücke Probleme bekommen werden. Die junge Frau konnte uns dazu nichts sagen. Wir sollten uns mit dem norwegischen Unternehmen Flyt in Verbindung setzen.
Also anrufen und ab in die Warteschleife von Flyt. Hier wurde uns mitgeteilt, dass es keine Probleme geben sollte.
Na gut, dann probieren wir es aus.

Wieder auf der grünen Spur an die Mautstation rangefahren. Kein Piepsen, kein Öffnen der Schranke. Wieder die Kreditkarte raus und den vollen Preis bezahlt.
Das hatten wir uns anders vorgestellt. So waren die versprochenen Einsparungen futsch.
Und Flyt ist nur in der Woche von 9.00 bis 14.00 Uhr erreichbar. Mal sehen, was wir da noch erreichen können.
Weiter ging die wilde Fahrt zum Hafen in Malmö. Den Stellplatz kannten wir schon von den letzten Reisen.

Da wir nicht reserviert hatten, konnten wir uns eine freien Platz suchen. Noch war es nicht sehr voll und wir hatten reichlich Platz.

