Der Tag in Santiago
Weißer Sonntag
Ich habe lange geschlafen. Nach dem Ausstehen war ich mordsmäßig hungrig. Nicht weit entfernt, sozusagen einen Katzensprung weit, gibt es eine Bar. Ich kannte diese schon, da ich hier beim letzten Mal auch gefrühstückt hatte. Das typische Frühstück mit Ccl, Orangensaft und einer Napolitana. Da ich hier in einer Großstadt bin, sind auch die Preise angepasst.
In einer Apotheke habe ich Reisetabletten gekauft. Die sollen mich einigermaßen erträglich durch die morgige Rückreise bringen.
Nach dem Kurztripp habe ich mich wieder hingelegt und noch eine Runde abgeratzt.
Bevor wieder Küchenschluss ist, bin ich noch einmal in die Altstadt. Pimentos scheinen gerade keine Saison zu haben. Ich habe mir stattdessen eine Portion Pulpo a Feira bestellt.

Natürlich durfte das Bier zum Runterspülen nicht fehlen. Bei den Preisen kann ich mir das auch nicht jeden Tag leisten.
Beim Verdauungsspaziergang habe diesed kleine Geschäft entdeckt. Ich bin dabei nur reingeganen, weil es zu regnen anfing.


Für den Nachtisch gibt es ja den Extramagen. Alles frisch, alles heiß, alles lecker. Die wenigen Plätze waren immer wieder schnell belegt.
Satt und zufrieden bin ich noch einmal mal zur Kathedrale gegangen. Es fehlte noch die abschließende Umarmung der Statue vom Apostel Jakobus.
Am Eingang stand der Mann vom Sicherheitsdienst, der gestern den Krankenwagen gerufen hatte. Ich habe mich noch einmal für seine Hilfe bedankt.
Hier noch ein paar Bilder aus der Kathedrale.

„Der Botafumeiro ist eines der bekanntesten Symbole der Kathedrale von Santiago de Compostela und einer der größten Weihrauchfässer der Welt. Das imposante, etwa 1,50 Meter hohe Gefäß aus Metall wird während spezieller Pilgermessen an 66 Meter langen Seilen von 8 Männern in roten Gewändern durch das Querschiff der Kathedrale geschwungen.“


Nach dem Anstehen zur Gruft mit dem Reliquienschrein geht man weiter zur Jakobusfigur und kann die Figur umarmen.
Nun ist wirklich alles erledigt. Ach nein, bei meinen Flug muss ich mich noch einchecken.

Lieber Klemens!
Danke, daß auch ich deinen Weg begleiten konnte.
Nicht das erste Mal.
So nun wünsche ich dir eine gesunde Heimreise zu deiner Familie.
Liebe Grüße Renate