Durchs Gusbrandstal
Gestern war ja unser heißester Tag. Heute ist es wieder kühl. Wieder die langen Buxen anziehen und das Halstuch nicht vergessen.
Auf der E 136 fahren wir durch Dovre und Dombås weiter uns Gudbrandstal. Die Landschaft verändert sich komplett.
Die schroffen Berge weichen einer weichen, weiten Talebene. Viele Ackerflächen und Tierzucht kann man sehen.

In Lesja wollen wir die Kirche besichtigen. Aber es ist Freitag. Und an Freitagen scheinen die Beerdigungen stattfinden. Schon in der kleinen Kirche in Sel kam eine große Trauergemeinde zusammen. In Lesja finden gerade die Vorbereitungen dafür statt.

So können wir nur einen Rundgang um die Kirche und über den Friedhof machen.

So fahren wir weiter zu unserem vorgesehenen Stellplatz. Aber das Gelände am See ist schwierig. Will sagen: Eine kleine krumm und schiefe Fläche zwischen abgeholzt Bäumen. Unser Barni ist dafür zu groß. Mit ein bisschen Off-Road-Gefühl schaffe ich es den Barni wieder auf festen Grund zu manövrieren. Ein neuer Platz muss gefunden werden.
Wir folgen der E 136 ins Romstal. Auf einem Wanderparkplatz an einer lauten Stromschnelle der Rauma finden wir einen einigermaßen geraden Platz für die Nacht.



Nachdem die wuseligen Tagestouristen weitergefahren sind, wird es ruhig auf dem Platz. Nur der Fluss macht weiter Krach. Es ist aber kein „Weißes Rauschen“, sondern nur Krawall.
