Ein Sorge- Tag
Von unserem Stellplatz in den Bergen sind wir den Rest der Touristenroute Hardangervidda bis nach Haugastøl gefahren. Ein typischer Ferienort mit jeder Menge Hütten in den umliegenden Bergen.

Wir sind weiter in die nächste Stadt Geilo gekurvt. Auch das ist ein wuseliger Ferienort.
Hier hatten wir unsere Sorgen. Abwasser entsorgen, Frischwasser besorgen.
Heidruns Haare machen auch Sorgen. Die wachsen einfach jeden Tag. Es gibt in dem Ort zwei Friseure. Der eine hatte keine freien Termine. Bei dem anderen haben wir bis 13.15 Uhr gewartet.
In der Zwischenzeit haben wir uns die Kirche im Ort angesehen. Sie sieht aus wie die kleinere Schwester der Nordlichtkathedrale in Alta. Nicht ganz so groß, nicht ganz so glänzend. Der Turm ist aus Holz gebaut.



Während Heidrun sich die Haare stylen ließ, bin ich auf Sammeltour gegangen.
Eine kleine Runde mit ein paar Mikro-Caches auf einem Spaziergang entlang des Flusses.
Wir mussten uns beim Kaffeetrinken entscheiden, in welche Richtung wir weiterfahren.
Richtung Süden, um den letzten Teil der Touristenroute Ryfylke zu absolvieren.
Oder Richtung Norden, um der Wärme zu entkommen.
Wir haben uns für den Norden entschieden. Sicherlich werden wir da ein paar Straßen fahren, die wir vor wenigen Tagen erst gefahren sind, aber das erweitert ja die Ortskenntnisse.
Auf einer landschaftlich schönen Route sind wir die 52 bis kurz vor Hemsdal gefahren.
In der örtlichen Bäckerei, die auch Pizza backen, haben wir uns eine angepriesene Dönerpizza bestellt. Also eine Kombination aus Pizzateig mit Dönerbelag. Es gab nur eine Größe. 40 Zentimeter im Durchmesser soll sie für 2 – 3 Personen reichen. Das macht sie auch. Wir haben sie nicht geschafft.

Und wenn wir schon mal zuschlagen, dann aber auch richtig. 355 NOK für die Pizza und 35 NOK für ein Bier. Summasumarum 390 NOK. Das sind umgerechnet 35,08 Euro. Mahlzeit.
