Auf dem Sognefjellet
Am Morgen haben wir uns ganz geschwind die schmale Straße lang runter geschlängelt. Zum Glück gab es nur „kleinen“ Gegenverkehr. Im Tal fließt die Jostedøla. Flach, schnell und in einem kalkhaltigen, trüben blaßtürkis.

In Gaupne wechselt man auf die 55, UM auf die Touristenstraße „Sognefjellet“ zu kommen.
Bis nach Skjolden zieht sich der Fjord. Er ist tief genug, dass am Ende immer wieder solche riesigen Tourischiffe anlegen. Heute war auch eins da. Und die Passagiere, die wieder festen Boden unter Füßen haben, spazieren fröhlich über die schmalen Straßen, ohne weiter auf den Verkehr zu achten. Auf dem Schiff kommt ihnen ja auch kein Auto entgegen.
Die Sicht ist die letzten Tage irgendwie so komisch trüb. Obwohl die Sonne scheint und keine Wolke am Himmel ist, ist es nicht klar. Man kann nicht weit sehen. Warum nur?

Wir schleichen uns die 55 um viele scharfe Kurven Richtung Bergspitze.

Am Rastplatz Oscarshaug bleiben wir mit ein paar anderen Campern für die Nacht.

Heidrun liest einen Krimi und die Schafe hören aufmerksam zu. Oder sie suchen ein bisschen Schatten hinter unsrem Womo.

Und wie an vielen Stellen auf den Touristenrouten gibt es es besonders gestaltetes Toilettenhäuschen. Wenn die Busse mit den Schiffspassagieren ankommen, ist erst mal Schlange stehen angesagt.
Natürlich müssen wir auch zum Aussichtspunkt, um ein Selbstfoto zu machen.

Letztes Jahr waren wir ja Ende Mai hier. Fa lag noch alles voll mit Schnee und wir mussten die dicken Jacken anziehen.

