A Taberna a Vella – O Amenal
Ich habe relativ gut geschlafen. Die Bar gegenüber der Herberge war noch geschlossen. So bin ich in den nächsten Ort zum Frühstück gegangen. So weit es es ja jetzt nicht mehr.


Am Vormittag war es erstaunlich ruhig auf dem Camino. Die ganz Eiligen gehen ja jetzt direkt nach Santiago de Compostela. Ich nicht. Warum sollte ich jetzt am Ende eine längere Etappe machen?
Einige Kuriositäten gab es ja noch am Wegesrand zu sehen.


Unterwegs traf ich ein Ehepaar aus den USA, die in Melide vom Camino Primitivo auf den CF gewechselt waren. Sie waren erstaunt, wie viele Pilger hier unterwegs sind. Es sind eben die letzten 100 Kilometer.


Natürlich durfte eine kleine Pause auch nicht fehlen.


Noch einmal ging es vor dem Örtchen A Casanova durch einen kleinen Wald. Wenn man den verlassen hat, kommt man in der Zivilisation an.

Bei meiner heutigen Unterkunft musste ich mich ein bisschen sputen, dass ich noch essen konnte. Um 15.00 Uhr ist hier Feierabend.

Zum Glück hatte ich mir ein großes Bier bestellt.
Zum Kaffeetrinken wollte ich mir noch ein Stück Quarktorte mitnehmen. Für ganze vier Geldstücke war es mir zu teuer. Ich habe ja noch eine Dose Thunfisch. Das geht auch.

So, liebe Leute, das war es dann mit dem Freilaufen des Pilgers. Die Unterkunft heißt nicht umsonst „Kilometro 15“. Dieses kurze Stück in die Stadt habe ich noch vor mir. Dann ist auch dieser Camino zu Ende. Mal sehen, ob ich es morgen schon zur Pilgermesse um 12.00 Uhr schaffe.
