Carcabelos – Trabadelo
Gründonnerstag.
Im Ort herrschte noch die große Stille. Aber ich habe eine kleine Bar gefunden, in der ich frühstücken konnte. Dann hieß es wieder den Zeichen folgen und raus aus der Stadt.

Und natürlich ging es wieder mal bergauf. Das zog sich bis zum Ort Villafranca del Bierzo. Unterwegs bin ich nicht immer der Pfeilen gefolgt. Die wollten mich zwar von der Straße weg in die Weinberge locken, aber das wäre länger gewesen.
In Villafranca del Bierzo bin ich in die Kirche „Colegiata de Santa María de Cluny“. Dort wurden die Vorbereitungen für die Prozession gemacht. Hier ein paar Bilder von den Figuren für die Prozession.



Das sieht alles nicht so leicht aus. Aber die kräftigen Männer und Frauen werden das schon schaffen.
Nach dem Ort ging es immer schön an der N 6 entlang. Eine Mauer trennt den Fußweg von der Straße. Auch hier kommt es zu Wildunfällen. Ein Rehbock hatte Körperkontakt mit einem Auto. Die Polizei war schon da. Aber der Jagdausübungsberechtigte noch nicht.
In dem kleinen Ort Pereje habe ich noch meine Mittagspause gemacht. Ein Omelette gab es heute mal.
Dann waren es noch knapp 5 Kilometer bis nach Trabadelo. Hier stehen noch die alten Kastanienbäume. Nebenan ist aber gleich ein Sägewerk.

Unterwegs wird der Pilger durch lustige Zeichen auf der Straße aufgemuntert. Das ist bei der eintönig Strecke auch notwendig.

Meine kleine Herberge hat nur drei Zimmer und ein Restaurant. Da ich mich erst einmal ausruhen wollte, war natürlich schon Küchenschluss als ich essen wollte. Und nach 19.00 Uhr ist es zu spät zum Essen. So kann ich meinen Rucksack leichter machen und ein Wurstbrot essen.
