Obanos – Estella
Die erste von vier langen Etappen ist geschafft. Und dass bei zwei steilen An- und Abstiegen.
Zuerst ging es nach Puente la Reina. Was ja „Die Brücke der Königin“ bedeutet. Welche Königin und zu welcher Zeit sie erbauen ließ, müsst ihr mal selber nachschauen.


Kann sein, dass es an der frühen Zeit lag, kann sein, dass hier nicht mehr alles so frisch aussieht. Ohne weiteren Halt bin ich weitergelaufen. Und kurz nach der Stadt wartete dann auch schon der erste Anstieg.

Auch hier wurde der Weg mit Splitt erneuert. Die kleinen Steine liegen meist lose auf dem Untergrund. Das erschwert den Anstieg, weil man leicht ins Rutschen kommt.
Als Ausgleich für die Strapazen konnte ich in Mañeru eine kleine Zwischenmahlzeit kaufen. 2 Napolitanas und ein Kaltgetränk. Nach dem Ortsausgang konnte ich an einer alten Brücke Rast machen.

Dann ging es erst einmal relativ flach durch die Landschaft. Vorbei an Weinfeldern. In Navarra soll auch leckerer Wein produziert werden. Das müssen wir mal in aller Ruhe testen.


Und an einer Szenerie, wo sich wahrscheinlich Windows XP den Standard Bildschirmhintergrund abgeguckt hat.

In Villatuerta habe ich eine längere Pause eingelegt. Noch mal Kraft sammeln für den letzten Anstieg.
Die aus meiner Sicht gefährliche Brücke ist immer noch da und wird es wohl auch bleiben. Zum Glück war es heute trocken und das Holz nicht glitschig

Um 15.30 Uhr nach 7 Stunden Wanderung bin ich in Estella angekommen. Der Weg zu meiner Unterkunft war wegen Bauarbeiten gesperrt. Nach einem kleinen Umweg habe ich mein Ziel für heute erreicht. Jetzt das tägliche Prozedere mit Auspacken, Duschen, Ausruhen und Einkaufen absolvieren.

