Zubiri – Pamplona
Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.
Heute wollte ich mal den Weg ein bisschen beschleunigen. Von Zubiri fuhr der Beschleunigungshelfer erst um 9.55. Da habe ich mir gedacht, mach doch noch die ersten 5 Kilometer althergebracht. Nun ging es wieder ständig auf und ab. An Trödeln war da nicht zu denken.
In Spanien ist es so, dass man die Haltestellen auf dem Land eher erahnen muss, als wirklich zu finden. Bushaltestellenschilder sind eher selten. Da muss man dann einen Einheimischen fragen, wo die Haltestelle ist.
Zum Glück hatte der Bus 10 Minuten Verspätung. Also, er kam „pünktlich“.
In Pamplona erst einmal zur Kathedrale. Ein Stempel und eine Besichtigung sollten schon drin sein. Doch eine kleine Leckerei wollte ich mir gönnen.

Der Eintritt in die Kathedrale kostet für Pilger 3 Euro. Hier ein paar Bilder von drinnen.




In der Nähe der Kathedrale wollte ich in einer Herberge übernachten. Um 12.00 sollte sie öffnen. Ein Mitarbeiter sagte mir, dass der Hospilalero um 13.00 kommen würde. Kurz vor 14.00 war noch keiner da. Dafür gingen aber einige „seltsame“ Personen ein und aus. Oh, das war nichts für mein Bauchgefühl. Also bin ich weiter. Als ich losgehen wollte, sagte dann der Mann vom Anfang, dass der Hospitalero gleich kommen würde. Nein danke.
Ich bin also ein bisschen an der Rand der Stadt ins Universitätsviertel gegangen und habe mir ein anderes Zimmer gesucht. Vorteil für morgen: Die Etappe verkürzt sich um 2 km. Das ist insofern gut, weil ja morgen der Alto del Perdon ansteht. Na, was da ist, seht ihr morgen. Bleibt schön neugierig.

