Von den Bergen an die Fjorde
Ich hätte vielleicht die doppelte Dosis an Blutdrucktabletten nehmen sollen.
Auf unserem letzten Stellplatz hatten wir noch ein besonderes Erlebnis. Um 23.30 Uhr klopfte es an unserem Womo. Die älteren Nachbarn, die sich zum ersten Mal in Bergen ein Womo ausgeliehen hatten, wussten nicht, wie man eine Gasflasche wechselt. Das System kannte ich auch nicht und konnte nicht helfen.
Wir hatten am Morgen ohne Heizung 13 Grad im Womo. Aber wir konnten unsere Dieselheizung schnell anmachen.
Dann sind wir ein paar Kilometer zum Trollstigen gefahren.

Wir haben eine ganz kurze Wandeung zu den Aussichtspunkten gemacht.


Von oben haben wir die schmale Straße gesehen, die wir und alle anderen wieder runter mussten.

Manche Autofahrer haben an den Ausweichstellen angehalten, andere nicht. Ein PKW-Fahrer war besonders ängstlich und verursachte erst mal einen kleinen Stau. Da haben wir freundlich gewartet, bis er an uns vorbei war.


An Wasserfällen vorbei die Straße lang abwärts.
Irgendwann waren wir unten in Åndalsnes angekommen. Schnell noch ein paar Lebensmittel eingekauft und ab zur Fähre.
Wir hatten Glück und die Fähre fuhr kurz nach unserer Ankunft ab. Da wir als letztes Womo draufgefahren sind, konnten wir bei der Ankunft alle anderen an uns vorbeifahren lassen. Das machen wir nach den Fährfahrten immer so. So sind wir nicht gehetzt von den ganz Eiligen.
Am Abend gab es dann Streit um den richtigen Stellplatz. Wir standen auf einem riesigen Parkplatz an einem Skigebiet.


Wir sind immer Opfer der optischen Täuschung und Manipulation.
