Berge, Wolken und jede Menge scharfe Kurven
Ich habe es doch geahnt. Der Wasserfall war doch sehr laut, wenn ringsum alles still ist. So habe ich nicht gut geschlafen.
Da es immer noch permanent regnet, haben wir uns entschlossen die Touristenstraße „Gamle Strynefjellevege“ auszulassen. Keine Sicht und reichlich Kurven – heute mal nicht.
Wir sind die auf der 63 den „Geiranger – Tollstigen“Weg gefahren.
Thema des Tages: „Rauf auf den Berg, rum um den Berg, runter vom Berg und wieder von vorn“. Ähnlich wie bei „Laurentia, liebe Laurentia mein…“



Durch die Wolken war die Sicht gleich Null. Die Straßen schmal. Die Kurven tückisch.
Ich weiß nicht, wie viele Spitzkehren wir gefahren sind. Aber jede hatte einen Namen.
Manche Fahrer können die Breite ihres Fahrzeuges schlecht einschätzen, oder haben Angst am Straßenrand zu fahren.
Runter nach Geiranger war es manchmal schon grenzwertig. Da haben wir lieber mal angehalten und haben die Entgegenkommer vorbeigelassen.

Zwischen Eisdal und Linge mussten wir die Fähre nehmen. Für uns kein Problem.
In Valldalen ist wieder ein besonders gestalteten Aussichtspunkt. Der heißt „Gutbrandsjuvet“. Das geschweißte Geländer ist eine Kombination aus Edel- und Cortenstahl. Also Glanz und Rost.


