Santo Domingo de la Calcada – Belorado
Am Morgen habe ich ein bisschen rumgetrödelt. Aber das hatte einen Sinn. Um 8.00 Uhr hörte es auf zu regnen. Fürs erste. Bei lausigen 6 Grad habe ich mich auf den Weg gemacht.

Der Weg ging heute meistens neben der Autobahn N 120 entlang. Zum Glück hatte ich meine Kopfhörer dabei und konnte weiter Hörbuch hören. Von Andreas Gruber höre ich gerade die Serie mit Martin S. Snyder. Eine Krimiserie. Ob das so zum Weg passt. Egal. Es ist eine schöne Ablenkung.


Eine Pause habe ich in Grañon gemacht. Und ich habe wieder 1 Euro für die Illumination des Altars gespendet.

In Redecilla del Camino ist man schon im Großraum von Burgos angekommen. Immer wieder findet man Statuen mit Pilgern.

Mal Regen, mal ein bisschen Sonnenschein. Ein typisches Aprilwetter. Zum Glück war der Weg befestigt und nicht so matschig wie die Tage zuvor.
Meine zweite Pause habe ich dann in Villamajor del Rio gemacht. Das war auch dringend nötig. Meine rechte Ferse meckert ein bisschen. Noch einmal ging es 2 km bergauf und anschließend 2 km bergab. Dann war mein heutiges Ziel Belorado erreicht.
Die örtliche Kirche war geschlossen. So gibt es zum Abschluss nur ein Bild vom Plaza Mayor.

Ach ja, was mir immer wieder auffällt mit wie viel Mühe die Spanier ihre Betten machen. Da wird alles ringsum unter die Matratze gesteckt. Und was mache ich als Erstes? Ich ziehe alles wieder raus. Ich kann so „eingeklemmt“ nicht schlafen.
