Santa Catalina de Somoza – Foncebadón
Ich habe doch glatt verschlafen. Das macht ja nichts. Mein Frühstück mit Müsli, frisch gepressten Orangensaft und Tostadas wartete bereits darauf verschlungen zu werden. Das tat gut. Und dann gleich im Ort die Frage:

Der Weg ging heute nur die ersten Kilometer waagerecht. Ab Rabanal del Camino beginnt der Aufstieg auf knapp 1.400 müN.


In Rabanal habe ich vor dem Aufstieg noch eine kleine Rast für ein zweites Frühstück eingelegt. Da hatte ich ja auch schon 10 km auf dem Tacho.
Danach begann der Aufstieg. Da ja mein linkes Schienbein ein wenig rumgemuckert hat, bin ich es heute gaaanz laaangsam angegangen. Und das war auch gut so.
In Rabanal habe ich mir bei den Benediktinern eine Stempel geholt und eine kurze Pause in der alten Kirche gemacht. Mit dem Pater, der aus Köln kommt, habe ich einen kurzen Plausch gehalten. Für ihn ist es auch schwierig Spanisch zu lernen. Ich empfahl ihn doch mal den Jakobsweg zu gehen. Aber noch muss er hier seinen Dienst tun.

Die letzten zwei Kilometer hatten es dann wieder mal in sich. Zum Glück hat es dieses Mal nicht geregnet. Ich habe den Aufstieg auch schon anders erlebt. Da lief ein Bach den Weg runter.

Bevor man Foncebadón erreicht, gibt es einen größeren Rastplatz. Da hab ich mich noch mal ausgeruht.
Ich der Albergue “ La Posada del Druida“ (Die Herberge des Druiden) habe ich meine Unterkunft für heute. Ich muss schon sagen, dass sich die Herbergen in den letzten Jahren viel verändert haben. Alles sehr sauber und modern. In der gestrigen Unterkunft erzählte mir der Besitzer, dass die Renovierung 6 Jahre gedauert hat. Aber jetzt ist alles sehr schick eingerichtet.

