Sahagún – El Burgo Ranero
In der Unterkunft habe ich gut gefrühstückt. Es gab sogar Müsli mit Yogurt. Ich war der Einzige, der um 7.30 Uhr zum Frühstück kam.
Das waren ja wieder morgendlichen Frosttemperaturen. Na nicht ganz. Knapp drüber. Aber schon um 11.00 Uhr wäre es an der Zeit gewesen, mit freien Oberkörper zu laufen. Mache ich aber nicht. Ich will ja keinen Sonnenbrand bekommen.
Und so ging es erst einmal wieder knapp 2 km aus der Stadt heraus. Und immer schön direkt an den N 120 entlang. Autos, Autos, Autos.
In der Nähe von Calcada del Coto bog der Weg von der N 120 ab. Nun ging es schnurgeradeaus bis nach Bercianos del Real Camino.


In Bercianos hatte ich schon 10 Kilometer auf dem Tacho. Also Zeit für eine kleine Pause. Ein großer Ccl und eine Portion Tortilla de Patatas füllten den Magen.
Hier führte der Weg an der alten N 120 entlang. Also nur wenig Verkehr. Meine Unterkunft war da noch 8 km entfernt.

Der Weg entsteht beim Gehen.
(Antonio Machado)
Ich bin gegangen, um meinen Weg entstehen zu lassen. Da es heute ja nur eine kurze Etappe war, konnte ich trödeln. Ich war schon kurz nach 13.00 Uhr da. Mein Zimmer war schon fertig und ich konnte rein.
Ach ja, ich bin heute in einem Rasthof an der Autobahn untergekommen. Die Fenster sind Richtung Parkplatz, so dass man von der Autobahn nur wenig mitbekommt. Dafür lassen die Kühllaster die ganze Zeit den Kompressor laufen. Mal sehen, wie schalldicht die Fenster sind. Ansonsten habe ich ja noch meine Ohrstöpsel.

