Pamplona – Obanos
Zwei Dinge sind auf diesen Tag gefallen: Der internationale Frauentag und ein Sonntag. Da hätten sich früher die Männer in den Betrieben gefreut, dass sie die Frauenbrigaden nicht bedienen müsssen. (Und sich nicht das Gekichere der lustigen Frauen anhören müssen.)
Also allen Frauen einen schönen Frauentag. Lasst euch verwöhnen. Oder so. Seid nett zu- und vielleicht auch aufeinander. So, Macho-Modus aus.
In Pamplona habe ich nicht gleich den richtigen Weg gefunden. Doch dann sah ich die morgendlichen Pilger auf einem Weg in der Nähe. Schwuppdiwupp war ich dann auch wieder auf dem Camino. Der Beton ist überall gleich. Hart.
Nach der Stadt hüllte sich der Alto del Perdon noch in Wolken. Zum Glück für viele Erstpilger. Die wissen ja nicht, wie lange es steil bergauf geht.

Ich hatte gedacht, ich kann vor dem steilen Anstieg in Zariquiegui noch ein Kaltgetränk erwerben. Aber denkste. Bar war noch zu.
Dann habe ich mich auf ein Kaltgetränk auf dem Gipfel gefreut. Da stand sonst immer ein mobiler Getränkehändler. Wieder kalt erwischt – keiner da. Statt Kaltgetränk gab es einen Schluck fast kaltes Wasser aus der Trinkblase. Wahrscheinlich ist es noch zu kalt für den Verkauf von Kaltgetränken.


Der steile Abstieg nach Uterga wurde erneuert und lief sich etwas besser. Trotzdem freuen sich die Kniee.

Ich erinnerte mich, dass es in Uterga auch eine Bar gibt. Da war ich das letzte Mal eingekehrt. Auch noch geschlossen.
Weiter geht’s nach Muruzábal. Yippi. Hier ist offen. Und was für eine mittägliche Berammlung.
Ich habe mir zur Feier des Tages was zum Essen bestellt. Der Magen hing schon ganz schön in den Seilen.

Da musste ich eine Weile sitzen, bis das Bier aus den Beinen wieder rausgelaufen war.
Nach Obanos waren es noch 2 km. Geschafft.
Hier noch ein paar Bilder von unterwegs. Die Blütezeit ist schon fast vorbei. Die Feldlerche (denke ich mal) blieb schön sitzen.




