Najera – Santo Domingo de la Calcada
Ich habe schlecht geschlafen. Und dann noch das Wetter. Es sollte nur ein bisschen regnen. Aber wenn es den ganzen Tag nur ein bisschen regnet, ist man auch irgendwann durch. Die Regenjacke ist tatsächlich wasserdicht. Das Wasser, das in die Seitentasche lief, blieb drin und lief nicht ab.


Es regnete so durchgehend, dass meine Regenhose, die bis über die Kniee mit Schlamm eingesaut war, wieder sauber wurde. Auch die Schuhe waren wieder einigermaßen sauber, aber nass. (Und die Unterkunft hat keine alten Zeitungen zum Trocknen.)
Irgendwann hatte ich nasse Füße und ich sollte noch 6 km gehen. Nee, ich habe noch Schnupfen. Da muss ich nicht noch mehr dazu bekommen. In Cirueña bin ich in einer Bar, habe einen Café con leche, ein Pincho und ein Taxi bestellt. So bin ich zu meiner Unterkunft in Santo Domingo de la Calcada gekommen.
Erst mal alles auspacken, denn trotz Regenhülle war der Rucksack durchfeuchtet. Dann duschen und die Sachen zum Trocknen gut in dem kleinen Zimmer verteilen. Nach der Abmattpause bin ich zur Kathedrale.
Das ist übrigens die einzige Kirche, in der lebende Tiere gehalten werden. Allerdings 2 Wochen werden Hahn und Henne ausgetauscht. Die 4 Euro Eintritt haben sich gelohnt. Jetzt gibt es einen Audioguide (auch auf Deutsch). Und viele Ausstellungsstücke werden in Vitrinen gut sichtbar präsentiert. 2010 war der Chor noch offen, jetzt war er verschlossen. Und gerade da sind die besten Schnitzereien im Nussbaumgestühl. Hier ein paar Bilder aus der Kathedrale. Die Geschichte von Huhn und Henne müsst ihr mal selber googlen. Auch die Geschichte vom Heiligen Santo Domingo…




Die moderne Fensterrosette…


Bei dem Wetter wünsche ich besonders viel Gesundheit auf den Weg zum Ziel.
Liebe Grüße Renate