Mansilla de las Mulas – León
Warm wurde heute heute nicht so richtig. Ich weiß gar nicht, warum so viele Camper im Winter nach Spanien fahren. Zum Glück hat es nicht geschneit.


Heute war nicht die N 120 mein Begleiter, sondern die Autobahn A 60 und die Fernstraße N 601. Entsprechend lebhaft war die Geräuschkulisse. Aber es gibt ja so viele Dinge am Wegesrand zu entdecken.




In Puente Villarente habe ich Rast gemacht. Der Kneiper muss Deutscher gewesen sein. So mürrisch wie der geguckt hat. Aber den Stempel war es wert.😀
Der Weg hügelte sich so durch die Landschaft. Und dann erreiche ich den Moloch León. Und wieder ist Pflasterlatschen angesagt. Kilometerlang. In einer Apotheke musste ich Magnesiumtabletten nachfassen.
Meine heutige Unterkunft heißt „Arquitecto de la Vida“. Ich konnte erst um 14.00 Uhr ins Zimmer. So blieb noch etwas Zeit, um „in die Stadt“ zu gehen. Wie man so sagt. Vieles kannte ich ja schon. In die Kathedrale wollte ich mit dem Rucksack nicht.
Eine Kugel Eis kostet hier 3,50 Geld. Nee, das war mir dann doch zu fett. Wobei ich nicht weiß, wie hoch der Fettgehalt des Eises war.
Da habe ich noch ein bisschen draufgelegt und habe mir ein kleines Törtchen mit Pistazien und weißer Schokolade gegönnt. War superlecker. Kann ich mir aber auch nicht jeden Tag leisten.

Ich habe heute ein Zimmer in einer Wohnung einer Architektin. Daher auch der Name. Wir haben uns nett unterhalten und sie hat mir einige ihrer Arbeiten gezeigt. Alles aus Wellpappe gemacht. Inspiriert von der Natur. Runde und fließende Formen. Ich kann mich am Abend ins Büro setzen und habe einen Blick auf den Plaza Mayor. Hier soll am Abend für die Semana Santa geprobt werden.
Um 17.00 Uhr bin ich in die Kathedrale. Die Schülergruppen waren da schon durch. Der Eintritt für Pilger kostet 7,00 Euro.

Ein Sprachführer führt mit 5 kurzen Erklärungen durch die gotische Kathedrale. Ich habe wieder mal viel zu viele Bilder gemacht.





