Das erste spanische Frühstück und die Frage, wer sich pilgern noch leisten kann…
Ich musste am Morgen auf die Abfahrt des Busses warten. Also bin ich in ein Café und habe mir ein Frühstück bestellt. Café con leche und Tosdadas. Also es war eine Scheibe Toast, ein kleines Stück Butter und eine kleine Marmelade. Und gekostet hat das Ganze 4,40 Euro. Auch hier sind die Preissteigerungen angekommen. Ein Bocadillo geht ab 8,50 Euro los.
Da bin ich noch schnell zu Eroski und habe ein Päckchen Waffeln und ein 4-er Pack Yogurt geholt.

Und dann die spannende Frage, wann kommt der Bus endlich? Tante Google-Maps meinte 9.57 Uhr. Als es 10 nach 10 war, kam mir das ein wenig „Spanisch“ vor. Und so habe ich mich auf den Weg zum Busbahnhof gemacht. Denn von dort sind wir 2022 auch abgefahren. Allerdings war wieder warten angesagt. Der Busbahnhof in Pamplona ist unterirdisch. Ich meine wirklich unter der Erde. Aber die Toiletten waren es im übertragenen Sinne. Da kann man wirklich nur eine Not-durft machen.
Um 13.30 fuhr dann der Bus für 5 Geld 80 nach Roncesvalles. Ich hatte gar nicht in Erinnerung, dass sich die Straße so durch die Landschaft mäandiert.
In Roncesvalles ist die Winterherberge geöffnet. Nicht die schönere Unterkunft wie im Sommer. Zwölf alte Stockbetten (wobei ich unten liege) in einem Raum. Das wird ja eine geruhsame Nacht werden.
So genug gemeckert. Hier noch ein paar Bilder aus Roncesvalles.




Um 19.00 Uhr gibt es Abendessen. Morgen früh um 8.00 Uhr Frühstück und eine Tüte Proviant.
Und der Himmel hängt voller Geigen.
