Castrojeriz – Boadilla del Camino
Was habe ich gut geschlafen. Und so war ich wieder mal der Letzte, der zum Frühstück kam. Alle anderen waren schon auf dem Weg. Der Blick aus dem Fenster am Morgen ging Richtung Sonnenaufgang. Es war kühl am Morgen und es sollte heute auch nicht so warm werden.

Zwei Kilometer bin ich erst mal aus dem Ort herausgelatscht. Einige Pilger hatten schon in den wenigen offenen Bars ein Frühstück erhascht.
Und dann kam wieder mal eine kleine Herausforderung. Die Hochebene ist eben nicht nur flach.


Einen Kilometer lang habe ich mich den Weg lang hochgejapst. Bei dem Aufstieg habe ich dann doch die Jacke ausgezogen, obwohl es windig war. Aber oben angekommen, habe ich sie schnell wieder angezogen. Ich bin froh, dass der Schnupfen gerade vorbei ist.


Der Weg ins Tal war schwierig. Der erste und damit steilste Teil war betoniert. Erst weiter unten ist dann wieder Schotter.

Nach der Hälfte der Strecke in Itero de la Vega war endlich Zeit für die Mittagspause. Der Ort bot die letzte Einkehrmöglichkeit vor dem heutigen Zielort. Fast alle Pilger haben sich diese Chance für eine Pause nicht entgehen lassen.

Am Ortsausgang von Itero wurde die Pilgerroute erneuert und mit feinem Splitt abgesandet. Das ist nicht ganz so hart wie reiner Beton.




In der Unterkunft erlebte ich eine freudige Überraschung. Michelle, Aleks, Ines und Terry waren schon da. Aleks und Ines gehen aber noch bis nach Formista weiter. Große Verabschiedung. Sie werden wohl nun immer vor uns sein…
Aber das ist der Weg. Suchen, finden, loslassen, verabschieden. Das gehört nun mal dazu.
