Belorado – San Juan de Ortega
Am Marktplatz in Belorado war noch alles zu. Obwohl es schon nach 8.00 war. Aber eine kleiner Straße weiter, war eine Bar schon offen. Zeit für eine Cafe con leche ist immer drin. Mit meinen muckernden Fersen musste ich heute mal wieder einen Beschleuniger bis nach Villfranca Montes de Oca nehmen. Aus dem Ort heraus ging es erst einmal wieder steil bergan.

Und da stand es am Wegerand. Der Hinweis, dass es gar nicht mehr so weit ist.

Na so einfach macht es mir der Weg dann doch nicht. Hier konntest du wählen, durch welchen roten Matsch du gehen willst. Immer schön am Wegesrand lang. Aber ja nicht von selbigen davon abkommen… Und die runden Steine an den Anstiegen erfreuen jeden Pilger (mehr oder weniger). Nach dem Aufstieg geht es fast flach eine lange Strecke durch den Matsch und Steineichenwälder. Früher (und vielleicht auch in der Hauptsaison) stand hier im Wald ein mobiler Händler. Heute nicht. Kein Kaffee, keine Cola, keine Banane, kein Stempel.



Auf einem Baumstamm habe ich kurz vor dem Ziel noch Plätzchen für eine Rast gefunden. Dann noch langsam und bedächtig nach San Juan de Ortega gewandert. Als ich in den Ort mit dem ehemaligen Kloster kam, erinnerte ich mich daran, dass ich hier das letzte Mal 2022 eine schlechte Nacht verbracht hatte. Doch die jetzige Herberge ist neu gemacht. Massive Betten aus Eichenholz, neue Duschen und um 18.30 Uhr gibt es ein Pilgermenü.


Und kann sein, dass die Herberge voll wird…
