Melide – A Taberna a Vella
Das war ja mal wieder eine Nacht. Die Unterkunft war perfekt (bis auf die Notbeleuchtung, die ich schnell mit Panzerband „gefixt“ habe. Dafür hat mich Ulf besucht. Die Schwindelattakten wollten einfach nicht aufhören. Mit Musik und Meditation bin ich doch irgendwann eingeschlafen.
Nach dieser Nacht brauchte ich für einen Teil der Strecke einen Beschleuniger. Aber wo ist die Haltestelle dafür? Im Tabakladen, der am wenigsten Tabak verkauft, konnte mir der Verkäufer die Haltestelle zeigen.
Zum Frühstück war ich in einer typischen Churros-Bar. Danach war mir aber heute morgen noch nicht zumute. Toastbrot mit Butter und Marmelade mussten für den Anfang genügen.
Dann habe nicht nur ich auf den Bus gewartet. Der sollte planmäßig um 10.08 Uhr fahren. Gegen 10.20 Uhr kam er dann. Der Rucksack musste im äußeren Staufach verfrachtet werden. Kurze Zeit später war ich in Arzua.
Da musste ich erst einmal Pause für einen kleinen Zuckerschock machen.

Für die paar Kilometer zur Herberge konnte ich mir Zeit lassen. Unterwegs standen dann drei Stempelverteiler. Jetzt ist es modern, dass Wachssiegel vor Ort gegossen werden. Ich habe schon meine zweite Credencial angefangen und bin dran vorbeigegangen.
Kurz nach 13.00 Uhr war ich schon bei meiner heutigen Unterkunft „Heidis Place“ angekommen. Ich bin der erste Pilger in dieser Saison. Sie hat nur aufgemacht, weil ich schon lange vorher den Termin vereinbart hatte. Es kommt noch eine weitere Gruppe am Nachmittag. Da wird es voll werden.


Am Abend werden wir dann gemeinsam essen.
