Viana – Navarette
Ich wusste es. Der Weg nach Logroño rein und raus ist nicht besser geworden. Und vor Logroño sitzt auch niemand mehr, der einen besonderen Stempel hat.
In der Conkathedrale „Santa Maria de la Redonda de Logroño“ konnte ich in der Sakristei einen Stempel abholen. Der alte Priester hatte einige Zeit in Deutschland gelebt. Und der Bruder der Ordensschwester lebt in Offenbach. So kamen wir in ein kleines Gespräch.


Der Weg aus der Stadt ging dann entlang der örtlichen Sportmeile. Trotzdem Wochenmitte ist, war hier mächtig was los. Die Läufer absolvierten ihre Kilometer.
Da ich noch etwas für die Mittagspause gekauft habe, habe ich den Einstieg in den Weg verpasst. Ein freundlicher Sportsmann hat mich darauf hingewiesen. So war der Umweg nicht allzu lang.
Am See saßen die Angler mit der Hoffnung auf einen Biss. Wie der Fisch wohl aus so einem trüben See schmeckt?


Ab Logroño ist man dann in der Region La Rioja. Bekannt wegen dem Wein. Oder?
Bis nach Navarette schlängelt sich der Camino durch Weinfelder. Über Autobahnbrücken geht es weiter ist kurz vor Navarette. Und dann? Stufen. Man könnte aber auch einen kleinen Umweg über die Straße nehmen. Ach ne, dann doch lieber die paar Stufen hoch.

In der Kirche „Santa Maria de la Asunción“ habe ich für einen ganzen Euro die Beleuchtung des Hauptaltar einschalten können. Sonst ist es da drin ganz schön duster. Und es gibt auch eine Jakobusfigur.



So, und nun sitze ich auf einer Bank in der Sonne und schreibe den Eintrag. Und wieder sind es die kleinen Dinge, die jeden erfreuen sollen.

