Entlang des Sunndalsfjord
Wie immer, sind wir sehr spät losgekommen. War aber nicht schlimm, denn das Wetter lud nicht unbedingt zum Wandern ein.


Von der 666 über die 62 auf die 70. Das waren heute unsere Straßen, die wir lang gerollt sind. Meist entlang des Fjords.
Nachdem wir in Sunndalsøra einkaufen waren, haben wir ein Schild zu einer Sehenswürdigkeit gesehen. Nach einer Vollbremsung sind wir rechts abgebogen.

In dem kleinen Sunndal Buygdemuseum waren wir die einzigen Gäste und bekamen eine lange private Führung.


In die Gegend kamen im 19. Jahrhundert viele Briten zum Angeln. So lebte auch hier eine Britin, die für das Dorf viel Gutes getan hat. Aber Geld kommt und geht. Und so starb sie verarmt 1904 im Ort.
Es gibt nebenan einen großen Rhododendron-Garten. Aber es waren schon alle Sträucher verblüht. Da muss man wohl im Mai kommen, um die Pracht bewundern zu können.
Ein kleiner Rundgang führt vom Museum durch den Rhododendron-Garten durch ein Gräberfeld aus der Eisenzeit. Als wir am Ende der Pfades ankamen, kamen 5 Pferde angerannt. Wir mussten ein bisschen warten, bis wir die Fläche verlassen konnten, ohne die Pferde freizulassen.

In Sunndal gibt es zwei Wasserfälle. Der eine ist der Vinnu. Der fünftgrößte Wasserfall der Welt. Der andere ist der Skorga. Aber aus der Ferne sehen sie nicht so spektakulär aus.
Die Bauern haben begonnen die Kartoffeln zu ernten. Wir haben ein paar gestoppelt und zum Abendessen Pellkartoffeln gekocht. Lecker.

