Zum Vøringfossen
Zunächst mussten wir die 550 in Richtung Hafen von Utne fahren. Die ganze Stecke ist mehr eine einspurige Straße. An einer Stelle mussten wir rückwärts zur nächsten Ausweichmöglichkeit fahren, denn mit einem Holztransporter und seiner Fahrerin wollten wir uns nicht anlegen.
Die gesamte Region ist wahrscheinlich der Apfel- und Kirschgarten von Norwegen. Eine Planage an der anderen.

Zu dem alten Kreuz aus dem 17. Jahrhundert waren es nur ein paar Meter von einem Parkplatz aus. Zum Glück hatten wir noch die Jacken angezogen, denn es war doch noch ganz schön frisch.
In Utne wollten wir die Fähre nach Kinsarvik nehmen. Aber wie das manchmal so ist. Die Fähre haben wir um eine halbe Stunde verpasst. Die andere Fähre nach Kvandal haben wir auch nicht genommen. Dann habe ich auf den Fahrplan nachgesehen. Für die Fähre nach Kinsarvik hätten wir noch zwei Stunden warten müssen. Also eine Schleife drehen und in die andere Spur einordnen.
Nach ein paar mautpflichtigen Tunneln sind wir auf der E7 auf die Touristenstraße „Hardangervidda“ abgebogen.
Hier fährt man wie bei einem Schneckenhaus eine ganze Drehung auf die nächste Ebene darüber.
Der Vøringfossen gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Norwegens. Entsprechend voll war auch der Parkplatz. Wir haben aber noch einen freien Platz ergattern können. Und so stehen wir heute (für uns völlig fremd) mit 50 anderen Campern dichtgedrängt.
Der Aufstieg zu den vielen Aussichtspunkten war schon spektakulär. Über eine steile Brücke und ein paar freischwebende Aussichtsplattformen haben wir uns nach oben durch die Massen gekämpft.
Ein paar Eindrücken von der Strecke.







